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Nistkasten: mehr Leben für deinen Garten

Ein paar Gartenmöbel und die eine oder andere Dekoration können aus einer bescheidenen Grünfläche ein charmantes Umfeld machen. Wenn du die Atmosphäre noch ein wenig mehr beleben möchtest, dann kannst du dir einen Nistkasten kaufen. Der lockt schnell ein paar Wildvögel in deinen Lebensraum.

Was ist überhaupt ein Nistkasten?

Wenn du dich mit Nistkästen beschäftigen möchtest, solltest du dich zunächst einmal mit den grundsätzlichen Eigenschaften vertraut machen.

Es handelt sich dabei meist um eine Box, die ein kleines Eingangsloch hat. Dabei gibt es einen Nistkasten zum Aufhängen, einen zum Aufstellen oder sogar einen Nistkasten, den du an deinem Gartenhaus platzieren kannst.

Die bekanntesten Arten von Nistkästen

Ein Nistkasten für Meisen ist meist einem Haus mit einem Spitzdach nachempfunden und hat vor dem Eingang häufig einen Stab, auf dem die Vögel landen können.

Bei einem Nistkasten für Spatzen fällt auf, dass diese Modelle meist breiter sind. Ausserdem sind die einzelnen Kammern kleiner, dafür gibt es mehrere Kammern nebeneinander. Spatzen sind nämlich gesellige Vögel und nisten oft zusammen.

Nistkästen für Mauersegler sind kastenförmig und relativ flach. Sie werden am besten an der Wand des Hauses angebracht und sollten sich unter einem Überhang oder Sonnenschutz befinden.

Bei Nistkästen für Rotkehlchen findest du meist einen grösseren Eingang, damit die Vögel bequem ins Innere kommen. Nitkästen für Amseln hingegen sind komplett offen, weswegen du die Vögel sehr gut beim Nisten beobachten kannst.

Nitkästen für Fledermäuse hingegen haben ihren Eingang meist an der Unterseite, da die Tiere oftmals aus dem Hängen starten.

Das solltest du beim Aufhängen beachten

Wenn du deine Nistkästen anbringst, solltest du auf die Bedürfnisse der jeweiligen Tiere achten. Nistkästen für Meisen zum Beispiel sollten immer in 2 bis 3 Meter Höhe aufgehängt werden.

Wenn du sie an einem Baum anbringst, dann ergibt das gleichzeitig eine schöne Dekoration. Falls die Nistkästen kein Zubehör für Futter oder ähnliches enthalten, dann sollten sie sich in der Nähe einer Wasserquelle befinden, wie etwa ein Teich oder ein Fluss.

Die perfekte Jahreszeit für einen Nistkasten

Falls du noch keinen Nistkasten hast, dann solltest du ihn am besten im Herbst aufhängen. Auf diese Art und Weise können die Tiere den willkommenen Schutz zur Überwinterung benutzen.

Im Frühling ist der Kasten dann bereit für das Nisten und die Tiere müssen sich nicht erst daran gewöhnen. Falls du es im Herbst nicht schaffen solltest, dann darfst du aber dennoch nicht länger als bis März warten, um die Nistkästen anzubringen.