LED-Leuchtmittel Lincoln
Paulmann

Das Schlafzimmer ist der Ort zum Ausruhen, Entspannen und Ankleiden. Diese Aspekte solltest du bei der Lichtplanung fürs Schlafzimmer berücksichtigen. Hier erfährst du, welche Lampen du im Schlafzimmer installieren und worauf du dabei achten solltest.
Lichtgestaltung: Grund- + Bettbeleuchtung
Unterteile die Lichtgestaltung in mindestens zwei Bereiche, nämlich in Grund- und Bettbeleuchtung. So gelingt es dir, eine gemütliche Atmosphäre mit optimaler Funktionalität zu schaffen. Je nach Geschmack und Bedarf kommen mit dem Kleiderschrank und dem Spiegel weitere Bereiche hinzu.
Als Deckenleuchten eignen sich Pendelleuchten und Spots mit Dimmfunktion. Für den Bereich des Betts werden gern Nachttischlampen oder Wandleuchten mit beweglichem Arm installiert. Für den Kleiderschrank sind Unterbauleuchten die ideale Wahl.
Viele Schlafzimmer sind mit circa drei Lichtquellen ausgestattet. Je nach Grösse des Raumes sind auch mehr Leuchten sinnvoll.
Man unterscheidet übrigens zwischen direktem und indirektem Licht: Während sich direktes Licht zum Beispiel zum Lesen und Ankleiden eignet, wirkt indirektes Licht gemütlicher und daher perfekt für die Grundbeleuchtung.
Bevor du dich an die konkrete Lichtplanung fürs Schlafzimmer machst, gibt es ein paar Grundlagen, die du kennen solltest, und zwar:
Die verschiedenen Bereiche des Raumes haben unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Farbtemperatur, Lichtfarbe und Helligkeit.
Unser Tipp: Nutze dieses Wissen bei der Lichtplanung fürs Schlafzimmer. Wie das im Detail aussieht, erläutern wir in den nächsten Abschnitten.
Dazu gehören unter anderem die verschiedenen Farbtemperaturen und ihre Wirkungen. Man unterscheidet zwischen Warmweiss, Neutralweiss und Tageslichtweiss.
Die Einheit für die Farbtemperatur ist Kelvin (K):
Darüber hinaus hat Licht einen bestimmten Wellenlängenbereich, der in Nanometern (nm) angegeben wird. Daraus ergibt sich die Lichtfarbe, die einen Einfluss auf unsere Stimmung und unser Befinden haben kann.
Während zum Beispiel rotes Licht (über 640 nm) und orangefarbenes Licht (600–640 nm) beruhigend auf den Körper wirken, hat blaues Licht (unter 490 nm) einen eher stimulierenden Effekt und verhindert unter Umständen, dass wir müde werden.
Eine ebenso grosse Rolle spielt die Helligkeit. Die Beleuchtungsstärke hat die Einheit Lux (lx). Ein Lux bedeutet, dass ein Quadratmeter eines Raumes gleichmässig mit einem Lumen (lm) beleuchtet wird. Bei der Deckenbeleuchtung reichen daher bis zu 100 lx völlig aus.
Für jedes Zimmer gibt es unterschiedliche Empfehlungen für die ideale Beleuchtungsstärke. Im Schlafzimmer kann es grundsätzlich etwas dunkler sein als in anderen Räumen.
Unser Tipp: Beachte bei der Berechnung aber unbedingt die Grösse deines Schlafzimmers, da für grössere Räume natürlich auch Leuchtmittel mit höherer Beleuchtungsstärke nötig sind, um sie vollständig auszuleuchten.
Die Beleuchtung im Schlafzimmer sollte eine warme Lichtfarbe haben, und zwar mit einer Farbtemperatur zwischen 2000–3000 Kelvin. Die Helligkeit sollte bei etwa 100 Lumen pro Quadratmeter liegen. Das Licht fürs Schlafzimmer wirkt so beruhigend und entspannend.

Schwarze Schlafzimmerlampe von Paulmann
Das Fundament der Beleuchtung fürs Schlafzimmer bildet die Grundbeleuchtung. Hier kommen verschiedene Lampenarten infrage, je nach Vorlieben sowie Grösse und Stil des Zimmers:
Bei indirekter Lichtgestaltung schaffen die Leuchten eine weiche, gleichmässige Ausleuchtung, indem sie das Licht nach oben oder zur Wand hin abstrahlen. Bei indirekter Beleuchtung wird also das Licht über Decke, Wände oder Möbelstücke reflektiert.
Indirektes Licht wird zum Beispiel mithilfe von LED-Strips an Deckenleisten oder hinter Möbeln eingerichtet. Diese modernen Lampen fürs Schlafzimmer erzeugen nämlich ein weiches Licht, das den Raum besonders gemütlich gestaltet.
Indirekte Smart-Beleuchtung
Die Technik erlaubt es meist, Lichtintensität und -farbe bequem per Fernbedienung oder App zu steuern. Schau dir unseren Artikel an und lass dich in Sachen Smart-Home-Beleuchtung beraten.
Bei hohen Decken empfehlen wir Pendelleuchten. Stelle sie so ein, dass sie jede Ecke des Zimmers ausleuchten. Besonders gut geeignet sind zum Beispiel folgende Modelle:
Bei niedrigen Decken sind Deckenspots mit Diffusor besser geeignet, da sie das Licht gleichmässig im Raum verteilen. Schlichte, flache LED-Deckenspots nehmen kaum Platz ein und bieten trotzdem eine starke Ausleuchtung. Auch rahmenlose Einbauspots mit dimmbarer Funktion fügen sich nahtlos in die Decke ein und sorgen für flexible Lichtstimmungen.
Runde Deckenleuchten mit Milchglas-Diffusoren schaffen sanftes, blendfreies Licht, während moderne, flache LED-Panels mit einem schlichten Design den Raum dezent, aber effizient ausleuchten. Modelle mit integrierten Bewegungssensoren bieten zudem zusätzlichen Komfort.
Bei der Wahl der Beleuchtungsstärke empfehlen wir circa 100 lx. Ideale Lampen im Schlafzimmer sind dimmbar. Dadurch kannst du die Helligkeit je nach Stimmung und Bedarf flexibel einstellen.
Die Farbtemperatur sollte zwischen 2600–2800 K betragen, damit das Schlafzimmer nicht zu grell, aber auch nicht zu dunkel ausgeleuchtet wird.

Nachtkommode Aurora von temahome / Nachtkommode NolaWood II von Ars Natura
Eine Bettbeleuchtung spendet dir wertvolles Licht, wenn du nachts mal aufstehen und dich im Dunkeln orientieren willst. Eine beliebte Variante sind Nachttischlampen. Praktisch sind Ausführungen mit schwenkbarem Arm, damit du das Licht gezielt dorthin leiten kannst, wo du es haben willst.
Wenn du nur wenig Platz zur Verfügung hast, dann sind Wandleuchten genau das Richtige für dich. Pass hier aber auf, dass du den Lichtschalter vom Bett aus einfach erreichen kannst.
Gerade, wenn du abends noch liest, ist eine Nachttisch- bzw. Leselampe unverzichtbar. Um gut lesen zu können, empfehlen wir eine Beleuchtungsstärke von mindestens 500 lx für die Bettbeleuchtung.
Es gibt übrigens spezielle Leselampen, die kurzwelliges Licht (blaues Licht) filtern. So ein Exemplar ist besonders praktisch, damit sich nach und nach Müdigkeit einstellt und du nach dem Lesen schnell einschlafen kannst.
Das Licht innerhalb eines Kleiderschranks dient vor allem der optimalen Sichtbarkeit des Inhalts. Es ist hier meist sinnvoll, mehrere Lampen zu installieren, damit keine Schatten entstehen. Besonders gut eignen sich Einbauleuchten mit mehreren Spots oder Unterbauleuchten.
Ein Bewegungsmelder ist ein nützliches Feature, das dafür sorgt, dass das Licht angeht, sobald der Schrank geöffnet wird. Alternativ kannst du auch an der Decke direkt vor dem Schrank Strahler montieren. Achte hier aber auf einen Abstand von mindestens 50 cm.
In einem Kleiderschrank oder Ankleidezimmer ist warmweisses bis neutralweisses Licht ideal.
Eine hohe Wichtigkeit hat in diesem Zusammenhang der Farbwiedergabeindex (CRI). Wie der Name schon vermuten lässt, beschreibt er, wie echt die Farben des angestrahlten Gegenstands wirken. Da Tageslicht im Kleiderschrank und Ankleidezimmer meist komplett fehlt, sollten die eingesetzten Leuchtmittel einen Index von über 90 haben.
Und welches Licht für den Spiegel?
Eine optionale Spiegelbeleuchtung darf nicht blenden, sollte hell ausleuchten und eine exzellente Farbwiedergabe besitzen. Werte von 300–400 lx sind für die Beleuchtungsstärke optimal. Verwende kein Direktlicht, sondern spezielle Spiegelleuchten mit Diffusor. Bringe die Leuchten über dem Spiegel oder an den Seiten an.
Das richtige Licht fürs Schlafzimmer ist entscheidend für eine entspannende Wohlfühlatmosphäre. Eine durchdachte Lichtplanung beinhaltet die Grundbeleuchtung und spezielle Beleuchtungszonen wie Bett, Schrank und Spiegel.
Warmweisses Licht mit einer Farbtemperatur von 2000–3000 K schafft eine beruhigende Umgebung, die ideal zum Entspannen ist. Gerade indirektes Licht vermittelt ein hohes Mass an Gemütlichkeit – also perfekt fürs Schlafzimmer.
Wir empfehlen dir zudem die Integration von Lampen mit Dimmfunktion und der Möglichkeit, die Lichtfarbe je nach Tageszeit und Stimmung flexibel anzupassen.